Dr. med. Yvonne Grafen
Fachärztin für Innere Medizin/Herz-/Kreislauferkrankungen

Dr. med. Beate Schneider
Fachärztin für Innere Medizin/Nieren-/Hochdruckerkrankungen

Dr. med. Dagmar Monteiro Pai
Fachärztin für Innere Medizin/Nieren-Hochdruckerkrankungen

Dr. med. Philip Törnberg
Facharzt für Innere Medizin/Herz-/Kreislauferkrankungen
Sportmedizin – Notfallmedizin

Dr. med. Friederike Keßler
Fachärztin für Innere Medizin

Dr. med. Arnold Bussmann
Facharzt für Innere Medizin/Rheumatologie

Die Lipidapherese wird bei Patienten mit schweren angeborenen Fettstoffwechselsstörungen durchgeführt. Bei diesen Patienten ist entweder das LDL-Cholesterin deutlich erhöht oder es liegt eine signifikante Erhöhung des Lipoprotein (a) vor. Bereits in jungen Jahren treten Einengungen (Stenosen) oder Verschlüsse der Schlagadern (Arterien) auf. Sie leiden an einer koronaren Herzkrankheit (KHK) und  es treten früh Herzinfarkte auf. Darüberhinaus können sich deutliche arteriosklerotische Veränderungen im Bereich der Beinarterien mit Manifestation einer peripheren arteriellen Verschlußkrankheit (pAVK)  oder Engstellen oder Verschlüsse im Bereich der Halsschlagadern (Carotisarterien) einstellen. 

Eine Erhöhung des LDL-Cholesterins kann sowohl mittels Diät als auch medikamentös mit verschiedenen Präparaten behandelt werden. Ein erhöhtes Lipoprotein (a) kann weder durch Diät noch medikamentös gesenkt werden.

Gelingt es innerhalb von 12 Monaten nicht, das LDL-Cholesterin durch eine gesunde Lebensweise mit v.a. Ernährungsumstellung und optimaler medikamentöser Therapie unter einen  LDL-Cholesterin-Zielwert von 100mg/dl zu senken oder liegt eine Unverträglichkeit von lipidsenkenden Medikamenten vor, ist damit eine Voraussetzung für die Antragstellung zur Lipidapheresebehandlung bei der Krankenkasse gegeben. Darüberhinaus muß ein Fortschreiten der arteriosklerotischen Gefäßveränderungen mittels bildgebenden Verfahren von einem Kardiologen oder Angiologen dokumentiert werden. Bei allen Fettstoffwechselstörungen ist auch eine Untersuchung durch einen Lipidologen erforderlich.

Da diese Form der Fettstoffwechselstörung vererbbar sein kann, sollte eine Kontrolle der entsprechenden Lipidwerte mit ggfs. weiterer Diagnostik bei den nächsten Familienangehörigen durchgeführt werden. 

Die Lipidapheresebehandlung („Fettwäsche“) wird in der Regel 1x/Woche durchgeführt. Es gibt verschiedene Aphereseverfahren, in unserem Zentrum bieten wir die Vollblutaphrese (DALI, Fa. Fresenius) und die Lipidfiltration (Octonova, Fa. DIAMED) an. In beiden Verfahren werden die erhöhten Lipide bzw. Lipoproteine selektiv aus dem Blut entfernt. Bei den meisten Patienten können für die  Lipidapheresebehandlung bei guten Gefäßverhältnissen die Armvenen in der Ellenbeuge punktiert werden, alternativ kann die Behandlung über einen sog. Shunt oder einen zentralen Venenkatheter, ähnlich wie bei der Hämodialysebehandlung,  durchgeführt werden. Die Behandlung dauert ca. 1-1,5 Stunden.

Sprechstundenzeiten:
Montag-Freitag nach vorheriger telefonischer Vereinbarung

Anschrift:
Herzog-Wilhelm-Sr. 105
52511 Geilenkirchen

Kontakt:
Praxis-Tel. 02451-90321-0
Dialyse-Tel. 02451-90321-21
Fax 02451-­90321-10

ambulanz.geilenkirchen@davita-dialyse.de

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