Dr. med. Yvonne Grafen
Fachärztin für Innere Medizin/Herz-/Kreislauferkrankungen

Dr. med. Beate Schneider
Fachärztin für Innere Medizin/Nieren-/Hochdruckerkrankungen

Dr. med. Dagmar Monteiro Pai
Fachärztin für Innere Medizin/Nieren-Hochdruckerkrankungen

Dr. med. Philip Törnberg
Facharzt für Innere Medizin/Herz-/Kreislauferkrankungen
Sportmedizin – Notfallmedizin

Dr. med. Friederike Keßler
Fachärztin für Innere Medizin

Dr. med. Arnold Bussmann
Facharzt für Innere Medizin/Rheumatologie

Allein in Deutschland müssen über eine halbe Million Menschen dauerhaft Gerinnungshemmer, sogenannte Vitamin-K-Antagonisten wie Phenprocoumon (Marcumar ®) einnehmen. Gründe hierfür sind in der Regel künstlicher Herzklappenersatz, Vorhofflimmern, Beinvenenthrombosen und Lungenembolien im Rahmen angeborener Gerinnungsstörungen (Koagulopathien).

Um durch eine gezielte Dosierung einen vom behandelnden Arzt vorgegebenen Zielbereich einzuhalten, sind regelmäßige Kontrollen der Blutgerinnung des sog. INR-Wertes erforderlich. Die Bildung der Vitamin-K-abhängigen Gerinnungsfaktoren in der Leber ist von vielen Einflüssen abhängig wie Ernährungsweise, akute Erkrankungen wie Durchfall oder Infekte, Einnahme anderer Medikamente und vieles andere mehr.

Die Gerinnungs-Selbstmessung mit dem Coagu-Check-Gerät® ermöglicht die Bestimmung des INR-Wertes durch den Patienten selbst. Es handelt sich um ein kleines, transportables und netzunabhängiges elektronisches Bestimmungsgerät, ähnlich wie ein Blutzuckermessgerät,   mit einem vorgefertigten Teststreifen, auf den ein Tropfen Blut aus der Fingerkuppe aufgebracht und darüber der INR-Wert gemessen wird. Die Messung sollte in der Regel einmal wöchentlich erfolgen, im Bedarfsfalle jedoch auch häufiger.

Die Gerinnungs-Selbstmessung bietet ein hohes Maß an Sicherheit für den Betroffenen durch rasches Erkennen abweichender Werte. Somit können durch schnelle Anpassungen der Dosierung, Komplikationen durch Blutungen oder Thrombosen und Schlaganfälle vermindert werden. Durch umfangreiche wissenschaftliche Studien bei Patienten mit Gerinnungs-Selbstmessung wurde eine hohe Sicherheit und Qualität der CoaguCheck-Messung sowie eine gleichmäßigere Einstellung der INR-Werte bei niedrigerer Komplikationsrate bereits belegt. Diese Patientenselbstkontrolle ist damit zeit- und kosteneffizient, steigert die Patientenselbstbestimmung, aber auch Eigenverantwortung und Unabhängigkeit, z. B. auf Reisen oder bei Auslandsaufenthalten.

Durch eine strukturierte Schulung kann die Handhabung des CoaguCheck-Gerätes und der Teststreifen problemlos erlernt werden. Außerdem werden Kenntnisse über das Gerinnungssystem, Dosisanpassung des Gerinnungshemmers, Auswirkungen der Ernährung sowie der Einnahme verschiedener Medikamente auf das Gerinnungssystem vermittelt. Nur nach erfolgreicher Teilnahme an der Schulung, kann die Verordnung eines CoaguCheck-Meßgerätes erfolgen.

Die Kostenübernahme für die Schulung, das Gerät und Verbrauchsmaterial kann bei den Gesetzlichen Krankenkassen unter bestimmten Voraussetzungen beantragt werden. Generell muss eine lebenslange oder langfristige Gerinnungshemmung mit einem Vitamin-K-Antagonisten erforderlich sein. Bei Patienten nach künstlichem Herzklappenersatz wird die Übernahme der Kosten in der Regel problemlos genehmigt.

Bei anderen Patienten müssen besondere Therapieprobleme vorliegen, wie:

  • Komplikationen unter der Behandlung mit einem Vitamin-K-Antagonisten wie Blutung oder Thrombose unter konventioneller Gerinnungsmessung
  • schlechte Venenverhältnisse, die eine venöse Blutentnahme sehr schwierig gestalten
  • Schwierigkeiten, die Arztpraxis in regelmäßigen Abständen aufzusuchen (berufliche Gründe wie häufig wechselnde Einsatzorte oder Schichtarbeit, Pflegebedürftigkeit, Behinderung)
  • dauerhafte Einnahme von Vitamin-K-Antagonisten bei Kindern

Es ist ratsam, bereits vor Teilnahme an der Schulung die Kostenübernahme bei der Krankenkasse zu beantragen. Wir sind Ihnen hierbei gerne mit Informationen behilflich.

Wir stehen als SPOG-zertifiziertes Schulungszentrum mit speziell ausgebildetem Personal und langjähriger Erfahrung gerne für Ihre Schulung zur Verfügung. Die Schulung umfasst 3 Schulungstage mit jeweils 2-3 Schulungsstunden in mehrtägigen Abständen. Ihre Teilnahme an der Schulung wird von uns durch ein schriftliches Zertifikat bestätigt.

Haben Sie Fragen zur Gerinnungsselbstmessung? Sprechen Sie unsere leitende Praxismanagerin und Arztfachhelferin Frau Helga Douven an.

Sprechstundenzeiten:
Montag-Freitag nach vorheriger telefonischer Vereinbarung

Anschrift:
Herzog-Wilhelm-Sr. 105
52511 Geilenkirchen

Kontakt:
Praxis-Tel. 02451-90321-0
Dialyse-Tel. 02451-90321-21
Fax 02451-­90321-10

ambulanz.geilenkirchen@davita-dialyse.de

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